-Chronik-

Bei Gründung der Jugendgruppe „Floh-Hütt Berfa“ im Jahr 1996 wurde die Idee angedacht eine Theatergruppe zu gründen. Dieser Vorschlag wurde bei der offiziellen Einweihung der „Floh-Hütt“ 1998 sogar in den Satzungen manifestiert.

Im Januar 2002 trugen sich 16 Jugendliche und Junggebliebene in eine Interessentenliste ein. Immerhin 11 davon trafen sich im Februar zu unserem ersten gemeinsamen Treffen. Bei dem deutlichen Überschuss an Damen würde uns wohl nichts anderes übrig bleiben, auch Herrenrollen mit Damen zu besetzen. Bei diesem ersten Treffen wurde zunächst grundlegende Dinge, wie: „wann können wir uns gemeinsam Treffen, wo treffen wir uns, von welcher Art soll unser Stück sein….“ geklärt. Die „Theatergruppe der Floh-Hütt“ war gegründet.

Von nun an trafen wir uns regelmäßig donnerstags in der Kulturscheune Berfa. Die ersten Monate verbrachten wir überwiegend mit Improvisations- und Sprechübungen. Aus einer Reihe von Leseproben für verschieden Theaterstücke suchten wir uns eines aus und überlegten, wie die Rollen am Besten zu verteilen sind. Nach der Sommerpause 2002 fingen wir dann an, den ersten Akt unseres Stückes „Ein Koffer voller Geld“ zu proben. Zunächst mit Textheft, später ohne. Leider konnten die Probentermine auf Grund persönlicher Angelegenheiten der einzelnen Akteure und der Doppelbelegung der Kulturscheune nicht immer regelmäßig eingehalten werden. Daher verlegten wir unseren Probetag auf Montag und den Übungsraum auf die „neue“ Schule in Berfa. Erste Requisiten und der zweite Akt kamen ins Spiel. Eine weitere Pause legten wir im April 2003 ein. Erstens stand der Dorfabend vor der Tür, für den wir etwas vorbereiten wollten und zweitens musste uns unser Mitglied Oliver Martin verlassen, da er zur Bundeswehr in den Badischen Raum eingezogen wurde. Nach Wochen der Suche konnte Martin Hacia dafür gewonnen werden, Olli’s Rolle zu übernehmen.

Auf Grund unserer Erfahrungen, die wir aus den Proben in der Kulturscheune gewonnen hatten, wussten wir, dass die dortige Bühne zu klein ist. Folglich fragten wir im Gasthaus Riffer an, wo das „Berfer Floh Theater“ den Saal für die Proben und die Aufführungen zur Verfügung gestellt bekam.

Im Juli des Jahres 2003 kamen zwei andere Männer ins Spiel. Uwe und Klaus Schilling bauten unsere Bühne. Nun waren die Proben wesentlich authentischer, effektiver und zum Leidwesen unserer Partner und Familien auch intensiver.

Doch der Applaus und die durchweg positiven Kritiken bei unserem ersten Stück „Ein Koffer voller Geld“ zeigten, dass sich unsere Bemühungen gelohnt hatten.

Oktober 2005: 2 Tage konnten die Zuschauer ihre Lachmuskeln strapazieren. "Urlaub auf dem Bauernhof" von W. Reinehr hieß das Stück, das wir zum Besten gaben. Ein voller Erfolg wurde uns danach bescheinigt, was uns natürlich sehr gut tat. Aber auch das geniale Publikum leistet seinen Beitrag, um uns zur Höchstform auflaufen zu lassen. 

Oktober 2007: "Pension Hollywood" von Erich Koch brachte 2 Tage den Saal Riffer zum Kochen. Unser bisher bestes Stück, wie man uns bescheinigte und was selbst auch so empfanden. Leider wird es für uns jetzt immer schwieriger werden eine Schippe drauf zu packen. - Mal sehen, wie es wird. 

.